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Der dritte Pädagoge:
DIE RÄUME

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Innen
Raumgestaltung

Ein Kind hat drei Lehrer:


1. die anderen Kinder
2. den Lehrer in der Schule und

3. den Raum, in dem es lernt.

(Schwedische Weisheit)

 


Wir alle verbringen einen immer größer werdenden Teil unseres Lebens in Räumen. Mit der zunehmenden Ganztagsbetreuung verbringen auch die Kinder immer mehr Lebenszeit in den Räumen der Schule: Sind das nicht 8-10 Stunden pro Tag?

Unsere Gewohnheiten, Einstellungen und Bedürfnisse haben sich enorm verändert: Ist die FLS darauf vorbereitet? Ist sie ein geeigneter Lebensraum für diese veränderten Kinder? Sind die Räume der FLS anregend für den jungen Körper und Geist? Gibt es Pflanzen, Tageslicht und Farben für ein gesundes Raumklima? Motivieren unsere Räume zum Lernen? Gibt es Bewegungs- und Rückzugsmöglichkeiten? Sind sie ansprechend und lernfördernd gestaltet?

Die veränderte Kindheit und die deshalb veränderte Lern- und Unterrichtskultur erfordern Lern-, aber auch Lebensräume. Die Unterrichtsvielfalt und die Mittagsbetreuung schufen weitere Anforderungen an die Räume. In einem dialogischen Prozess wurden daher von allen Beteiligten Ideen und Vorschläge gesammelt und beim Schulträger eingereicht. Mit Erfolg!

Zum ersten Mal seit 40 Jahren wurden alle Räume der Franz-Leuninger Schule energetisch saniert und auch der Brandschutz wurde kompromisslos ernst genommen!

Damit die Renovierung genutzt wird, um ohne Mehrkosten viele Verbesserungen und einen erheblichen Mehrwert in der Unterrichtspraxis herbei zu führen, bringt die Schulgemeinde ihre Vorstellungen in die Baugespräche weiter ein. Gerade Hausmeister Theo Mühlbauers Erfahrungen sind stets gefragt und nicht wegzudenken! Viele Ideen und Anregungen der Schulgemeinde wurden von Herrn Hannes und den Verantwortlichen aufgegriffen.

Danke an alle Verantwortlichen, die Zur baulichen Umsetzung unserer Traumschule beigetragen haben!

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Außen
Schulhofgestaltung

In Eigeninitiative wurde das Außengelände naturnah umgestaltet, sodass es natürliche Spiel- und Erfahrungsmöglichkeiten in den Vordergrund treten, denn künstliche Spielgeräte bergen unsichtbare Gefahren. Teerflächen wurden entsiegelt, Pflaster wurde geöffnet. So entstand der naturnahe "Bewegungsraum Schulhof".

In mehreren gemeinsamen Aktionen von Schülern, Eltern und Lehrern sowie unter Beteiligung der Gemeinde wurden die
Naturerlebnisfläche mit Waldlehrpfad und der Spielhügel instandgesetzt und die Reckstangen erweitert.

Sämtliche Spielgerätflächen (z.B. an der Abenteuerplastik „Sphinx“) wurden mit
Fallschutzflächen aus Holzhäxel ausgestattet. Durch die Entsiegelung des Asphalts wurden die Schulhöfe neu gestaltet, bepflanzt und Verstecke sowie beruhigte Bereiche eingerichtet. Neu entstanden sind ein Fußballplatz aus Holzhäxel mit Zuschauertribüne und ein großer Holztisch. Mehrere Hüpfspiele wurden im Eingangsbereich und auf dem Schulhof dauerhaft aufgezeichnet.

Eine neu geschaffene
Kreativbaustelle lädt zum freien Bauen und Spielen mit vielfältigem Material an. Ein großes Klettergerüst ergänzt die Vielfalt an Bewegungs- und Spielanreizen. Ohne den engagierten Einsatz der ganzen Schulgemeinde, die mit Material, finanzieller Unterstützung, helfenden Händen, Verpflegung, etc. viele Tage im Einsatz waren, wäre der Schulhof nicht so, wie ihn die Kinder nun täglich genießen können!

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